Allgemeine Geschäftsbedingungen

für die Erbringung von Dienstleistungen von VCServer Network KG, Buchenring 1, 38154 Königslutter am Elm, E-Mail: support@vc-server.de (nachfolgend „Auftragnehmer“) gegenüber seinem Auftraggeber (nachfolgend „Auftraggeber“)

1. Allgemeines

1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) für die Erbringung von Dienstleistungen gelten für Verträge, die zwischen dem Auftraggeber und dem Auftragnehmer unter Einbeziehung dieser AGB geschlossen werden.
1.2 Der Auftragnehmer ist berechtigt, in eigenem Namen und auf eigene Rechnung die erforderlichen Leistungen an Subunternehmer zu vergeben, die ihrerseits ebenfalls Subunternehmer einsetzen dürfen. Der Auftragnehmer bleibt hierbei alleiniger Vertragspartner des Auftraggebers. Der Einsatz von Subunternehmern erfolgt nicht, wenn für den Auftragnehmer ersichtlich ist, dass deren Einsatz berechtigten Interessen des Auftraggebers zuwiderläuft.
1.3 Soweit neben diesen AGB weitere Vertragsdokumente oder andere Geschäftsbedingungen in Text- oder Schriftform Vertragsbestandteil geworden sind, gehen die Regelungen dieser weiteren Vertragsdokumente im Widerspruchsfalle den vorliegenden AGB vor.
1.4 Von diesen Geschäftsbedingungen abweichende AGB, die durch den Auftraggeber verwendet werden, erkennt Auftragnehmer – vorbehaltlich einer ausdrücklichen Zustimmung – nicht an.
1.5 Soweit der Auftraggeber Verbraucher im Sinne von § 13 BGB ist, gelten die zwingenden verbraucherschützenden Vorschriften.

2. Vertragsgegenstand und Leistungsumfang

2.1 Der Auftragnehmer erbringt als selbständiger Unternehmer folgende Leistungen gegenüber dem Auftraggeber:
Webhosting, Serverhosting, Managed Services, Cloudlösungen, Website-Baukästen, Domainregistrierung, Colocation
2.2 Die konkreten Leistungsmerkmale und Leistungsumfang der jeweiligen Produkte ergeben sich aus der zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültigen Leistungsbeschreibung auf der Website des Auftragnehmers sowie vertraglichen Individualvereinbarungen zwischen Auftragnehmer und dem Auftraggeber.
2.3 Der Auftragnehmer erbringt die vertragsgemäßen Leistungen mit größtmöglicher Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit nach dem jeweils neuesten Stand, neuesten Regeln und Erkenntnissen.
2.4 Der Auftragnehmer ist zur Erbringung der vertragsgemäß geschuldeten Leistungen verpflichtet. Bei der Durchführung seiner Tätigkeit ist er jedoch etwaigen Weisungen im Hinblick auf die Art der Erbringung seiner Leistungen, den Ort der Leistungserbringung ebenso wie die Zeit der Leistungserbringung nicht unterworfen. Er wird jedoch bei der Einteilung der Tätigkeitstage und bei der Zeiteinteilung an diesen Tagen diese selbst in der Weise festlegen, dass eine optimale Effizienz bei seiner Tätigkeit und bei der Realisierung des Vertragsgegenstandes erzielt wird. Die Leistungserbringung durch den Auftragnehmer erfolgt lediglich in Abstimmung und in Koordination mit dem Auftraggeber.
2.5 Bei Managed-Leistungen übernimmt der Auftragnehmer die technische Administration, Überwachung und Wartung der vereinbarten Systeme.
2.6 Der Auftragnehmer führt regelmäßige, verschlüsselte Backups durch, kann jedoch keine absolute Datensicherheit oder fehlerfreie Wiederherstellung garantieren. Diese dienen ausschließlich der Systemwiederherstellung und stellen keine Archivierung im rechtlichen Sinne dar. Der Auftraggeber bleibt verpflichtet, eigene Datensicherungen vorzuhalten.
2.7 Der Auftragnehmer ist berechtigt, Wartungsarbeiten in angemessenem Umfang durchzuführen. Diese werden nach Möglichkeit außerhalb der Hauptnutzungszeiten durchgeführt. Über planmäßige Wartungen wird der Auftraggeber rechtzeitig informiert.
2.8 Dem Auftragnehmer bleibt das Recht vorbehalten, Leistungen zu erweitern, zu ändern und Verbesserungen vorzunehmen, insbesondere wenn diese Änderung handelsüblich ist, notwendig erscheint um Missbrauch zu verhindern, oder der Auftragnehmer hierzu durch Änderung der Gesetzeslage oder durch die Rechtsprechung verpflichtet ist. Freiwillige, unentgeltliche Dienste und Leistungen, die der Auftragnehmer erbringt, können jederzeit und ohne Vorankündigung eingestellt werden. Für den Auftraggeber ergeben sich aus solchen freiwilligen unentgeltlichen Diensten und Leistungen keinerlei Ansprüche.
2.9 Der Auftragnehmer hat das Recht, sich zur Leistungserbringung jederzeit und in beliebigem Umfang Dritter zu bedienen. Ein Minderungs- oder sonstiger Anspruch ergibt sich daraus für den Auftraggeber nicht.

3. Vertragsschluss

3.1 Der Auftraggeber kann über die Website des Auftragnehmers Leistungen bestellen. Nach Eingabe der erforderlichen Daten wird automatisch ein Vertragsdokument (PDF) generiert und dem Auftraggeber elektronisch bereitgestellt.
3.2 Der Vertrag kommt erst zustande, wenn der Auftraggeber das Vertragsdokument unterschrieben an den Auftragnehmer zurücksendet und der Auftragnehmer die Annahme erklärt oder mit der Leistungserbringung beginnt.
3.3 Die Bereitstellung der Leistungen erfolgt manuell durch den Auftragnehmer nach Eingang der Vertragsunterlagen. Eine automatische Bereitstellung findet nicht statt.
3.4 Hiervon ausgenommen sind Bestellungen von Bestandskunden über das Kundencenter des Auftragnehmers. Diese gelten auch ohne schriftlichen Vertrag als gültig, sobald der Auftragnehmer die Annahme erklärt oder mit der Leistungserbringung beginnt.

4. Domain-Registrierung

4.1 Bei der Registrierung von Domains vermittelt der Auftragnehmer den Abschluss des Domainvertrags zwischen dem Auftraggeber und der jeweiligen Vergabestelle (z. B. DENIC, EURid oder andere Registry).
4.2 Für die Registrierung und Nutzung der Domain gelten die Bedingungen der jeweiligen Vergabestelle. Der Auftragnehmer handelt hierbei lediglich als Vermittler und technischer Dienstleister.
4.3 Der Auftraggeber ermächtigt den Auftragnehmer, die zur Domainregistrierung erforderlichen Daten an die jeweilige Vergabestelle zu übermitteln.
4.4 Der Auftragnehmer übernimmt keine Gewähr dafür, dass beantragte Domains verfügbar oder frei von Rechten Dritter sind.
4.5 Die Laufzeit von Domains richtet sich nach den Bestimmungen der jeweiligen Vergabestelle (in der Regel 12 oder 24 Monate) und kann von den allgemeinen Kündigungsfristen dieser AGB abweichen.

5. Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

5.1 Es obliegt dem Auftraggeber, die von ihm zum Zwecke der Leistungserfüllung zur Verfügung zu stellenden Informationen, Daten und sonstigen Inhalte vollständig und korrekt mitzuteilen. Für Verzögerungen und Verspätungen bei der Leistungserbringung, die durch eine verspätete und notwendige Mit- bzw. Zuarbeit des Auftraggebers entstehen, ist der Auftragnehmer gegenüber dem Auftraggeber in keinerlei Hinsicht verantwortlich; die Vorschriften unter der Überschrift „Haftung/Freistellung“ bleiben hiervon unberührt.
5.2 Der Auftraggeber ist verpflichtet, die angebotenen Dienste rechtmäßig zu nutzen und keine Inhalte zu veröffentlichen oder zu verbreiten, die gegen geltendes Recht, behördliche Anordnungen oder Rechte Dritter verstoßen.
5.3 Es ist insbesondere untersagt, über die Server des Auftragnehmers Spam-Mails, Malware oder sonstige rechtswidrige Inhalte zu verbreiten oder Sicherheitsmechanismen zu umgehen.
5.4 Der Auftraggeber ist verpflichtet, Zugangsdaten vertraulich zu behandeln und unbefugten Dritten keinen Zugriff zu ermöglichen.
5.5 Verstößt der Auftraggeber gegen diese Pflichten, ist der Auftragnehmer berechtigt, die betroffenen Dienste ganz oder teilweise zu sperren.
5.6 Der Auftraggeber ist verpflichtet, Änderungen seiner Stammdaten (z. B. Anschrift, Rechnungsadresse, Kontaktdaten, Bankverbindung) ausschließlich im Kundencenter des Auftragnehmers vorzunehmen. Änderungen per E-Mail oder auf anderem Wege werden aus Sicherheitsgründen nicht akzeptiert. Der Auftragnehmer ist berechtigt, Mitteilungen an die zuletzt im Kundencenter hinterlegte Adresse oder E-Mail-Adresse als wirksam zu behandeln, bis eine Aktualisierung durch den Auftraggeber erfolgt ist.

6. Vergütung

6.1 Die Vergütung sowie Abrechnungsperiode wird individualvertraglich vereinbart.
6.2 Bei aufwandsbezogener Abrechnung ist der Auftragnehmer vorbehaltlich abweichender Vereinbarungen berechtigt, die erbrachten Leistungen monatlich abzurechnen.
6.3 Die Rechnungsstellung erfolgt, bis zu 30 Tage vor Leistungsbeginn, online im PDF-Format und gilt als ordnungsgemäß zugegangen, sobald sie im Kundencenter des Auftragnehmers abrufbar ist. Die Zusendung der Rechnung per Post erfolgt nur nach einzelner Anforderung gegen gesonderte Gebühr.
6.4 Bei der Zahlungsart PayPal verpflichtet sich der Auftraggeber fällige Entgelte innerhalb von 7 Tagen ab Erhalt der Rechnung auf das PayPal Konto des Auftragnehmers zu überweisen.
6.5 Kosten, die durch eine vom Auftraggeber zu vertretende Rücklastschrift entstehen, hat der Auftraggeber zu tragen. Der Auftragnehmer ist berechtigt, hierfür eine pauschale Bearbeitungsgebühr von 8,00 € je Rücklastschrift zu berechnen. Dem Auftraggeber bleibt der Nachweis gestattet, dass kein oder ein geringerer Schaden entstanden ist. Dem Auftragnehmer bleibt der Nachweis eines höheren Schadens vorbehalten.
6.6 Nach Ablauf der Zahlungsfrist der ersten Mahnung ist der Auftragnehmer berechtigt, die betroffenen Leistungen (z. B. Server, Accounts, Domains) bis zum vollständigen Ausgleich der offenen Forderungen zu sperren.
6.7 Nach einer erfolgten Sperre erfolgt eine Freischaltung frühestens nach Zahlung aller offenen Rechnungen inklusive eventuell angefallenen Mahngebühren.
6.8 Für den postalischen Versand einer 2. Mahnung trägt der Auftraggeber die Mahnkosten von 2,00 Euro, soweit er nicht nachweist, dass ein geringerer Schaden entstanden ist.
6.9 Nach Ablauf der Frist der zweiten Mahnung ist der Auftragnehmer berechtigt, den Vertrag fristlos aus wichtigem Grund zu kündigen. In diesem Fall können die betroffenen Leistungen deaktiviert, Domains freigegeben und Daten gelöscht werden, soweit der Auftraggeber zuvor auf diese Folgen hingewiesen wurde und keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen.
6.10 Bereits entstandene Kosten für Fremdleistungen (z. B. Domains, Lizenzen bei Drittdienstleistern) sowie erbrachte Leistungen bis zur Wirksamkeit der Kündigung bleiben zur Zahlung fällig.
6.11 Dem Auftragnehmer bleibt die Geltendmachung weitergehender Schadensersatzansprüche vorbehalten.

7. Haftung / Freistellung

7.1 Der Auftragnehmer haftet aus jedem Rechtsgrund uneingeschränkt bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit, bei vorsätzlicher oder fahrlässiger Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, aufgrund eines Garantieversprechens, soweit diesbezüglich nichts anderes geregelt ist oder aufgrund zwingender Haftung. Verletzt der Auftragnehmer fahrlässig eine wesentliche Vertragspflicht, ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt, sofern nicht gemäß vorstehendem Satz unbeschränkt gehaftet wird. Wesentliche Vertragspflichten sind Pflichten, die der Vertrag dem Auftragnehmer nach seinem Inhalt zur Erreichung des Vertragszwecks auferlegt, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Auftraggeber regelmäßig vertrauen darf. Im Übrigen ist eine Haftung des Auftragnehmers ausgeschlossen. Vorstehende Haftungsregelungen gelten auch im Hinblick auf die Haftung des Auftragnehmers für seine Erfüllungsgehilfen und gesetzlichen Vertreter.
7.2 Der Auftraggeber stellt den Auftragnehmer von jeglichen Ansprüchen Dritter frei, die gegen den Auftragnehmer aufgrund von Verstößen des Auftraggeber gegen diese Vertragsbedingungen oder gegen geltendes Recht geltend gemacht werden.
7.3 Der Auftragnehmer haftet nicht für Datenverluste, Übertragungsfehler, Störungen oder sonstige technische Probleme, soweit diese nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen. Im Übrigen gilt die gesetzliche Haftungsregelung nach § 7.6.
7.4 Der Auftragnehmer übernimmt keine Haftung für direkte oder indirekte Schäden aufgrund technischer Probleme, Serverausfall, Datenverlust, Übertragungsfehler, Datenunsicherheit oder sonstiger Gründe, es sei denn, ihm können Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit nachgewiesen werden.
7.5 Der Auftraggeber ist für die Sicherung seiner Daten selbst verantwortlich.
7.6 Soweit gesetzlich zulässig und sofern keine Haftung für Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit besteht, ist die Haftung des Auftragnehmers auf den vertragstypisch vorhersehbaren Schaden begrenzt.

8. Vertragsdauer und Kündigung

8.1 Sofern im Vertrag keine abweichende Laufzeit vereinbart ist, gilt das Vertragsverhältnis auf unbestimmte Zeit.
8.2 Sofern im Vertrag keine abweichende Kündigungsfrist vereinbart wurde, kann der Vertrag von beiden Parteien mit einer Frist von 30 Tagen zum Monatsende gekündigt werden.
8.3 Für Leistungen mit fester Laufzeit (z. B. Domains, SSL-Zertifikate oder Sonderverträge) gelten die jeweiligen Laufzeiten und Kündigungsfristen gemäß Vertrag oder den Regelungen der Vergabestelle.
8.4 Das Recht beider Parteien zur fristlosen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
8.5 Der Auftragnehmer hat alle ihm überlassenen Unterlagen und sonstigen Inhalte nach Vertragsbeendigung unverzüglich nach Wahl des Auftraggebers zurückzugeben oder zu vernichten. Die Geltendmachung eines Zurückbehaltungsrechts daran ist ausgeschlossen. Elektronische Daten sind vollständig zu löschen. Ausgenommen davon sind Unterlagen und Daten, hinsichtlich derer eine längere gesetzliche Aufbewahrungspflicht besteht, jedoch nur bis zum Ende der jeweiligen Aufbewahrungsfrist. Der Auftragnehmer hat dem Auftraggeber auf dessen Verlangen die Löschung schriftlich zu bestätigen.
8.6 Sofern der Auftragnehmer personenbezogene Daten im Auftrag verarbeitet, erfolgt die Löschung gemäß den Bestimmungen des zwischen den Parteien geschlossenen Auftragsverarbeitungsvertrags (AVV) nach Art. 28 DSGVO.
8.7 Kündigungen von Leistungen, Verträgen oder Domains sind ausschließlich über das Kundencenter des Auftragnehmers vorzunehmen. Eine Kündigung per E-Mail oder Post wird aus Sicherheitsgründen nicht akzeptiert. Das Kundencenter ermöglicht dem Auftraggeber eine eindeutige Authentifizierung, zeigt das jeweilige Kündigungsdatum an und erstellt automatisch eine schriftliche Bestätigung per E-Mail. Damit wird sichergestellt, dass nur der berechtigte Vertragsinhaber die Kündigung auslösen kann.

9. Schlussbestimmungen

9.1 Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG). Für Verbraucher gilt diese Rechtswahl nur, soweit hierdurch der durch zwingende Bestimmungen des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, gewährte Schutz nicht entzogen wird.
9.2 Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein oder werden, so wird die Gültigkeit der AGB im Übrigen hiervon nicht berührt.
9.3 Der Auftraggeber wird den Auftragnehmer bei der Erbringung seiner vertragsgemäßen Leistungen durch angemessene Mitwirkungshandlungen, soweit erforderlich, fördern. Der Auftraggeber wird insbesondere dem Auftragnehmer die zur Erfüllung des Auftrags erforderlichen Informationen und Daten zur Verfügung stellen.
9.4 Sofern der Auftraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich- rechtliches Sondervermögen ist oder keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland hat, vereinbaren die Parteien den Sitz des Auftragnehmers als Gerichtsstand für sämtliche Streitigkeiten aus diesem Vertragsverhältnis; ausschließliche Gerichtsstände bleiben hiervon unberührt.
9.5 Der Auftragnehmer ist berechtigt, diese AGB aus sachlich gerechtfertigten Gründen (z. B. Änderungen in der Rechtsprechung, Gesetzeslage, Marktgegebenheiten oder der Geschäfts- oder Unternehmensstrategie) und unter Einhaltung einer angemessenen Frist zu ändern. Bestandskunden werden hierüber spätestens sechs Wochen vor Inkrafttreten der Änderung als Hinweis im Kundencenter des Auftraggebers informiert. Alternativ kann die Mitteilung auch per E-Mail erfolgen. Sofern der Bestandskunde nicht innerhalb der in der Änderungsmitteilung gesetzten Frist widerspricht, gilt seine Zustimmung zur Änderung als erteilt. Widerspricht er, treten die Änderungen nicht in Kraft; Auftragnehmer ist in diesem Fall berechtigt, den Vertrag zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Änderung außerordentlich zu kündigen. Die Benachrichtigung über die beabsichtigte Änderung dieser AGB wird auf die Frist und die Folgen des Widerspruchs oder seines Ausbleibens hinweisen.

10. Informationen zur Online-Streitbeilegung / Verbraucherschlichtung

Die EU-Kommission stellt im Internet unter folgendem Link eine Plattform zur Online-Streitbeilegung bereit:

https://ec.europa.eu/consumers/odr

Diese Plattform dient als Anlaufstelle zur außergerichtlichen Beilegung von Streitigkeiten aus Online-Kauf- oder Dienstleistungsverträgen, an denen ein Verbraucher beteiligt ist. Der Auftragnehmer ist weder bereit noch verpflichtet, an einem Verbraucherstreitschlichtungsverfahren nach dem VSBG teilzunehmen. Unsere E-Mail-Adresse entnehmen Sie der Überschrift dieser AGB.

Stand: 14. Oktober 2025

Gültig für Kunden ab dem 14. Oktober 2025